Erstes Projekt in Vorbereitung

Nachlesen können, was da läuft.

Wir fangen dort an, wo Offenheit am meisten zählt: beim Autoreverse Server, der bei seinen Nutzern zu Hause laufen soll.

Kein Schaufenster-Code und kein voreiliges Datum – sondern eine Veröffentlichung, die vollständig und nachvollziehbar sein soll.

Grafische Collage aus offenen Server- und Softwareschichten
Haltung

Warum wir das machen

Vier Gründe, von denen keiner mit Marketing zu tun hat.

Self-Hosting ohne Einsicht ist nur anderes Vertrauen

Wenn wir sagen „betreib es selbst, dann gehören dir die Daten", muss man nachlesen können, was die Software mit ihnen tut. Sonst haben wir nur den Ort des Vertrauens verschoben, nicht die Notwendigkeit.

Was auf deiner Hardware läuft, sollte dir nicht entzogen werden können

Ein Server bei dir zu Hause darf nicht davon abhängen, dass es uns in fünf Jahren noch gibt. Offener Quellcode ist die einzige Zusage, die auch dann noch gilt, wenn wir sie nicht mehr geben können.

Fehler findet, wer hineinsehen darf

Wir sind ein kleines Team. Vier Augen von außen sehen Dinge, die vierzig eigene Testläufe nicht finden – gerade bei Software, die im Heimnetz von Fremden läuft.

Wir nehmen mehr, als wir bisher gegeben haben

Unsere Produkte stehen auf offener Software – Datenbanken, Frameworks, Bibliotheken, Schriften. Etwas davon zurückzugeben ist keine Marketingentscheidung, sondern eine Frage der Anständigkeit.

Das erste Projekt

Autoreverse Server

Ein selbst betriebener Server für Hörbücher, Musik und abonnierte Podcasts. Er läuft als einzelner Node-Prozess gegen eine PostgreSQL-Datenbank, wird über eine deutschsprachige Weboberfläche verwaltet und spricht dieselbe Schnittstelle, die auch native Clients erwarten.

Genau die Art von Software, bei der Offenlegung keine Geste ist, sondern eine Voraussetzung: Sie läuft im Heimnetz von Menschen, die uns nicht kennen.

Autoreverse ansehen

Wird offengelegt

  • Der vollständige Quellcode des Autoreverse Servers – nicht eine abgespeckte Community-Fassung
  • Die Datenbankstruktur und die Migrationen
  • Die JSON-Schnittstelle, über die Clients mit dem Server sprechen
  • Die Betriebsdateien, mit denen wir ihn selbst betreiben

Bleibt vorerst geschlossen

  • Racqt und Warfta sind gehostete Dienste – ihr Wert liegt im Betrieb, nicht im Code
  • Alles, was Zugangsdaten, Schlüssel oder Kundendaten berührt
  • Wir schließen weitere Veröffentlichungen nicht aus, versprechen sie aber auch nicht
Stand

Wo es gerade steht

Der Code ist da

Der Server läuft, wird getestet und ist die Grundlage der App. Was fehlt, ist nicht die Software, sondern das Drumherum: Lizenz, Dokumentation für Fremde, eine saubere Trennung von allem, was nur uns betrifft.

Die Lizenz nennen wir bei der Veröffentlichung

Eine Lizenz, die man später zurücknimmt, ist keine. Deshalb legen wir uns erst öffentlich fest, wenn die Entscheidung wirklich steht – und dann gilt sie.

Sag uns Bescheid, wenn du es mitbekommen willst

Wir haben keine Mailingliste und bauen auch keine. Schreib uns einfach – wir melden uns, wenn der Quellcode online ist.

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